Vom Lebenstraum zum Traumjob -
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Karriere-Navigator – Von der Pharmarmanagerin zur Personal Trainerin

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Was ist es eigentlich, das uns Bücher schreiben oder Cafés eröffnen lässt? Was ist es, das uns dazu führt, ein Sabbat-Jahr auf Bali einzulegen oder eine Tanz-Therapeuten-Ausbildung zu beginnen?

Es gibt etwas in jedem von uns, das uns wie einen Funken entzündet. Etwas, das uns wie eine kribbelnde Gänsehaut überfällt und uns die entscheidenden Impulse für unser Leben liefert.

Wenn wir das finden - und für jeden von uns ist DAS etwas anderes - dann erwacht in uns der Mut, die in uns verborgenen Schätze zu leben – ein verblüffenderes, ein erfüllteres und lebendigeres Leben.

 In der Regel, sind die Menschen, die in mein Karriere-Navigator Coaching kommen, auf der Suche nach genau dem, was ich hier oben beschrieben habe und ich möchte Dir heute Marlies Forster vorstellen, der es vor ziemlich genau eineinhalb Jahren genauso ging. Wie so oft, kamen wir zunächst per Mail miteinander in Kontakt. Der Beginn einer neuen Idee und eines neuen eigenen Weges…

In Marlies erstem Mail schrieb sie mir, dass sie auf der Suche nach dem „Karriere-Navigator“ gewesen und dabei auf mich aufmerksam geworden war, und nachdem sie auf meiner Webseite etwas zu mir und meiner Arbeitsweise erfahren hatte, konnte sie sich gut vorstellen, gemeinsam zu arbeiten.


Marlies Forster

Marlies war zu diesem Zeitpunkt vierunddreißig Jahre alt und seit drei Jahren in Elternzeit. Sie wohnte mit ihrer Familie seit einem Jahr in Brasilien, wohin ihr Mann von seiner Firma aus delegiert worden war. Zuletzt hatte sie als Health Care Relations-Managerin für ein Pharma-Unternehmen gearbeitet. Studiert hatte sie allerdings Sportwissenschaften.

In diesem Erstkontakt beschrieb Marlies, dass sie das Gefühl habe „von ihrem Weg abgekommen zu sein.“ In ihrem letzten Job war sie nicht besonders zufrieden und so war es nun ihre Hoffnung gewesen, dass ihr in der Elternzeit (wie sie es ausdrückte) „die Erleuchtung“ käme, dass sie erkennen würde, was sie eigentlich will. Nur – genau diese Erleuchtung war bisher ausgeblieben.

Sie schätzte sich selbst so ein, dass sie für viele Dinge offen sei, dabei aber auch klare Vorstellungen hatte, was sie will und was nicht. Dennoch fühlte sie sich, als drehe sie sich im Kreis.
An dieser Stelle quälten Marlies auch die „klassischen negativen Gedanken“, die ich von vielen, vielen meiner Kundinnen (und ja, auch von mir selbst!) gut kenne. Sie fragte sich beispielsweise, ob sie für einen kompletten Neuanfang nicht schon zu alt war (mit 34 Jahren!) und sah nicht, was sie im Ausland schon beginnen konnte, das sie auch in Deutschland weiter würde vorantreiben können. Und zwischendurch kam immer wieder auch der Zweifel und die Frage auf, ob ihr alter Job vielleicht doch „…gar nicht so schlecht gewesen war.“ Fragen über Fragen, auf die Marlies keine Antwort fand und nun interessierte sie meine Einschätzung, ob das Einzelcoaching Karriere-Navigator ihr weiterhelfen würde.

 

 Blogbild_Berufungscoaching - Marlies Forster_Beitragsbild im Text (2)

 

Klassische Ausgangssituation für den Karriere-Navigator

Da Ausgangssituationen, wie die von Marlies, für die Arbeit mit dem Karriere-Navigator sehr typisch sind, vereinbarten wir einen Coaching-Termin während ihres Heimaturlaubes.

 

Ich habe Marlies gebeten, aus ihrem Blickwinkel rückblickend noch einmal zu beschreiben, was schließlich den Ausschlag gegeben hat, dass sie sich für das Coaching entschieden hat. Sie antwortete mir:

Ich hatte von einer Freundin ein Buch geschenkt bekommen:  „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will“ (Anm. von Barbara Sher). Ja, genau das war mein Problem! Ich tat mich aber schwer dieses Buch alleine durchzuarbeiten und gab nach der Hälfte auf. 
Ich hatte Glück, dass wir in der Elternzeit nach Brasilien geschickt wurden und ich nicht gleich wieder zurück in meinen alten Job gehen musste. 
In Brasilien hatte ich nun die Möglichkeit mich neu zu erfinden. Ich probierte einiges aus, dachte viel nach und las viel. Aber ich kam zu keinem Schluss. Ich drehte mich im Kreis! Ich brauchte Hilfe und so recherchierte ich im Internet und suchte nach einer Frau, die Berufscoach ist und selber auch Kinder hat. Dein Profil gefiel mir sehr und so kam es dazu, dass ich bei einem Deutschlandaufenthalt das Coaching machte. Was für ein Glück! Ich könnte immer noch täglich „Danke" sagen, weil ich mich als hoffnungslosen Fall gesehen habe, der scheinbar keinen Spaß am Arbeiten hat und nun so glücklich bin, mit dem was ich tue!“

 

Aber eines nach dem anderen, denn bevor ich Dir erzähle, mit welcher Tätigkeit Marlies heute so zufrieden ist, noch einmal zurück zu unserem Coaching.

Gut gelaunt und bestens versorgt, saßen wir zwei nun also im Sommer 2014 am Fuße der pfälzischen Weinberge in einem herrlichen Garten bei einem echten Outdoor-Coachingtermin – perfekte Arbeitsbedingungen für Marlies, wie wir schnell herausfanden.

 

Das Coaching – Schlüsselmomente

Wir arbeiteten konzentriert und mit viel Spaß an den Übungen und Aufgaben, die, jede für sich, ein neues wichtiges Puzzleteil für das spätere Gesamtbild lieferten.

Marlies hatte dabei ihre ganz eigenen „Schlüsselmomente“, die ihr auch heute – knapp eineinhalb Jahre später – sehr präsent sind:

Es gab ein paar Schlüsselmomente.

Wir arbeiteten zum Beispiel heraus, dass es für meinen Traumjob eine wichtige Rahmenbedingung ist „unterwegs zu sein“. Ich wusste es irgendwie schon, aber nach dem Coaching war es mir ganz klar, dass ich keinen Job machen möchte, bei dem ich jeden Tag an demselben Ort arbeite.

Ich hatte mehrere Vertriebsjobs, die immer gut liefen, aber mich nie zufrieden stellten. Bei einer Übung musste ich Karten in eine Matrix legen: Was ich gut bzw. nicht gut kann und was ich mag bzw. nicht mag. 

"Verkaufen" legte ich ganz spontan und ganz gezielt bei „kann ich, mag ich aber nicht“ ab. Das war so befreiend! Ich musste nicht mehr darüber nachdenken, ob der Vertriebsjob doch eine Option ist. Er war keine! Obwohl ich unterwegs war, was mir gut gefiel und ich gute Ergebnisse erzielte und immer wieder dachte, das muss es doch sein…

Das und noch vieles mehr war auf einmal so klar und konnte ich perfekt umsetzen.“  

UND, mir fällt noch ein weiteres Schlüsselerlebnis ein:
Ich habe seit meinem Studium immer wieder Sportkurse gegeben. Ich hatte aber keinen so großen Spaß daran. Bis zum Coaching war mir nicht bewusst was es ist, was mich stört, mir Unbehagen verursacht und mich zweifeln lies, ob es überhaupt das Richtige ist, im Sportbereich zu arbeiten.

Im Coaching wurde mir dann klar, dass es das Setting war und ich nicht gerne mit größeren Gruppen arbeite. Ich fühle mich in kleinen Gruppen, oder noch besser 1:1 Situationen, wohler. Neulich erst habe ich das Angebot bekommen, Rückbildungskurse zu leiten und habe dankend abgelehnt. Auch das war sehr befreiend. Früher hätte ich das sicher gemacht und gemerkt, dass es mir nicht gut gefällt und mich dann wieder gefragt, ob das überhaupt etwas sei. Jetzt sehe ich, dass es einfach das Setting war, was nicht passte. Inhaltlich mache ich ja als Personal Trainerin das Gleiche, aber es fühlt sich ganz anders an.

Auch das war in meiner Kindheit schon so. Ich war nie der Typ für große Cliquen. Ich hatte immer viele Freunde, mochte mich aber lieber im kleinen Kreis treffen.“

 

Im Coaching sehe ich immer wieder bestätigt, dass eine sehr zentrale Übung des Karriere-Navigator der Blick in die Kindheit ist – er hält viele Überraschungen und Glücks-Erkenntnisse bereit. 

Deshalb war ich neugierig, heute Marlies noch einmal die Frage zu stellen, ob man – wenn man sie als Kind gekannt hätte – unter Umständen schon hätte erahnen können, wohin ihre berufliche Traumreise einmal gehen wird? Gab es sozusagen „Anzeichen“ im Kindesalter?

„Ich mochte schon als Kind gerne unterwegs sein, war gerne nachmittags nach der Schule unterwegs und mochte nicht viel Zeit in meinem Zimmer verbringen. Immer an einem Ort zu sein hat mich schon immer schnell gelangweilt und unruhig gemacht. UND: Ich habe schon immer Sport getrieben und es dann ja sogar studiert. Es war vom Mutter-Kind-Turnen an immer ein fester Bestandteil meines Alltags, den ich nie missen wollte.“

 

Aha….

 

Das Coaching-Ergebnis

Wir werfen im Coaching einen sehr umfassenden Blick auf die Persönlichkeit der Kundin und nehmen eine gründliche Standortbestimmung vor. Dabei beziehen wir die aktuelle Situation, die bisherigen Erfahrungen im Beruf und Privatleben, die Lieblingstätigkeiten, Träume, Lebensmotive und Qualifikationen mit ein, und es entsteht im Ergebnis ein ganzheitliches Bild der beruflichen und persönlichen Möglichkeiten. Beruf und Berufung werden von verschiedenen Seiten betrachtet und dann zu einem aussagekräftigen Gesamtbild zusammengefügt.

Nach fünf Stunden intensiver gemeinsamer Zusammenarbeit ( en bloc - denn wir arbeiten im Einzelcoaching in einem Termin am Stück) hatte Marlies ihr Ergebnis:

Ihr Traumjob ist es, als Personal Trainerin für Schwangere und Mütter zu arbeiten!
Dies war die Geburtstunde von „Enjoy Maternity“

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Loslegen und Starten

Nun gingen wir an die Frage, wie Marlies mit diesem Ergebnis würde weiter arbeiten können.
Wir besprachen die wichtigsten Voraussetzungen, die man beachten sollte, wenn man aus seiner Herzensidee ein tragfähiges Business machen möchte und ich empfahl Marlies, sehr bald nach ihrer Rückkehr nach Brasilien an die Umsetzung zu gehen. Dabei legte ich ihr noch meinen „Marketingratgeber für Gründerinnen“ ans Herz, weil ich wusste, dass der ihr bei der weiteren Konkretisierung behilflich sein würde.

In der Retrospektive fragte ich Marlies vor ein paar Wochen, was im Anschluss an das Coaching aus ihrer Sicht das Wichtigste war beim Loslegen und Starten war? Sie erzählte…

„Ich hatte Dir noch im Coaching erzählt, dass ich mich oft nicht ernst nehme, mit dem was ich tun möchte. Ich kümmere mich dann doch eher um Haushalt und Kinder und alles was drumherum anfällt, anstatt es so zu organisieren, dass ich Zeit habe zum Arbeiten habe.

Ich erinnere mich daran, dass Du mir damals sagtest, dass ich einfach eine bestimmte Stundenanzahl pro Woche definieren soll, die ich arbeite und während der ich nichts anderes mache. Dieser Tipp scheint vielleicht wenig spektakulär, aber er hat mir sehr geholfen und mein Mann hat mich sehr dabei unterstützt.  Darüber hinaus war „einfach machen“ das Wichtigste beim Loslegen.“ 

 

 Blogfoto_Marlies Forster

 

Möchtest Du wissen, an welcher Stelle Marlies heute steht?

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Barbara hat Marlies „Enjoy Maternity“ gegründet. Die beiden bieten Personal Training und Bachblüten-Therapie, Personal Skype-Training und ab Mitte 2016 ein Online-Fitness-Programm für Mütter und Schwangere an. Auch Präsenz-Workshops mit Schwangeren und Müttern gehört zu ihrem Angebot. Schau mal selbst www.enjoy-maternity.com

 

Wie geht es weiter?

Für 2016 stehen bei Marlies einige große Pläne und Veränderungen an.
Im April wird sie von Brasilien zurück nach Deutschland ziehen und dann wird auch „Enjoy Maternity“ mitziehen. Dies wird sowohl beruflich als auch privat einige Veränderungen und Herausforderungen mit sich bringen.

Marlies wird Anfang 2016 noch in Brasilien mit einer Physiotherapeutin, die auf das Thema „Beckenboden“ spezialisiert ist, zusammen ihr gemeinsames Onlinefitnessprogramm verfilmen. Es werden individualisierte Work-along-Videos mit Einheiten von täglich 20 Minuten erstellt, um den Beckenboden fit zu machen, den Bauchspalt, den viele Mütter haben (die Rectus Diastase) zu schließen und wieder Kontrolle über den Körper zu bekommen – den Körper wieder zu lieben. Dieses Programm soll dann Mitte 2016 gelauncht werden.

Daneben wird die Internetseite überarbeitet werden und auch die Social Media-Aktivitäten gezielter eingesetzt und ausgebaut werden.

Marlies erzählt zum Abschluss: „Es gibt viele Pläne und ich freue mich schon darauf alles umzusetzen!“

 

Wenn Du Dich mit Marlies austauschen oder verbinden möchtest, hier findest Du sie:

Enjoy Maternity
www.enjoy-maternity.com oder auf Facebook!

Wenn Du Fragen oder Anmerkungen hast. Ich freue mich auf Deine Kommentare unten und leite Fragen auch gerne an Marlies weiter!

Und Dir, liebe Marlies, wünsche ich weiter so viel Freude an der Arbeit mit Deinen Kundinnen und viel Erfolg und Erfüllung für Deine Familie und Dich!

Herzliche Grüße

Susanne

 

 Wenn Du Dich mit mir darüber unterhalten möchtest, wie Du es schaffen kannst, Klarheit zu Deiner Berufung zu finden, dann vereinbare mit mir ein kostenfreies Orientierungstelefonat.
Am besten ganz einfach über das Kontaktformular!

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